Zur Verhaltenstherapie

  1. Was ist ein Verhaltenstherapeut und wie wird man das? 
  2. Wie finde ich den richtigen Therapeuten für mich?
  3. Können Sie etwas dazu beitragen, um Ihre Behandlung erfolgreich zu gestalten?
  4. Wie lange dauert eine Verhaltenstherapie?
  5. Formaler Ablauf einer ambulanten Verhaltenstherapie
  6. Informationen für Ihren Antrag auf eine Verhaltenstherapie
  7. Verhaltenstherapie in der Gruppe
  8. Informationen zu psychischen Erkrankungen

I. Was ist ein Verhaltenstherapeut und wie wird man das?

Um Verhaltenstherapeut zu werden, gibt es unterschiedliche Zugänge. Die weitaus meisten Verhaltenstherapeuten sind Diplom-Psychologen, die nach ihrem Studium eine umfangreiche und mehrjährige Zusatzausbildung an privaten Ausbildungsinstituten absolvieren. An den meisten Instituten erfolgt zunächst eine drei- bis fünfjährige Ausbildung für die Einzeltherapie.

Bestandteile der Ausbildung sind u.a. Theorien und praktische Vorgehensweisen zu Beschwerdebildern, die sich durch verhaltenstherapeutische Strategien und Methoden sehr erfolgreich behandeln lassen.
 
Die Ausbildung wird mit einer dreiteiligen staatlichen Prüfung abgeschlossen

Mit dem Abschluß der Ausbildung wird die staatliche Zulassung und Behandlungsberechtigung (Approbation) erworben. Die offizielle und geschützte Berufsbezeichnung lautet dann: Psychologischer Psychotherapeut.

In zusätzlichen und wiederum mehrjährigen Weiterbildungen können Befähigungsnachweise für die verhaltenstherapeutische Behandlung in Gruppen und / oder für Kinder und Jugendliche erworben werden.

Auch Ärzte können sich nach ihrem Studium in Verhaltenstherapie ausbilden lassen. Sie werden dann Ärztliche Psychotherapeuten, z.B. als Fachärzte für Psychotherapie und Psychotherapie.

Um die Behandlungsberechtigung zu behalten sind die Psychotherapeuten (wie alle anderen Approbierten) verpflichtet, sich kontinuierlich und in einem Umfang von mindestens 50 Stunden pro Jahr fortzubilden.

Die Arbeit in eigener Praxis setzt die o.g. genannte Ausbildung zum Psychologischen oder Ärztlichen Psychotherapeuten voraus.

Auch Sozialpädagogen haben die Möglichkeit, im Rahmen der Sozialtherapeutenausbildung eine mehrjährige, verhaltenstherapeutisch orientierte Zusatzausbildung zu absolvieren. Meistens arbeiten sie dann in Facheinrichtungen der Suchtkrankenhilfe.

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II. Wie finde ich den richtigen Therapeuten für mich?

Die regionale Kassenärztliche Vereinigung hat eine Liste der zugelassenen Psychotherapeuten mit ihren Spezialisierungen. Alle dort aufgenommenen Behandler bieten die Gewähr der soliden Ausbildung und sie sind an die sogenannten Psychotherapierichtlinien (allgemeine Regelungen, wie und unter welchen Bedingungen fachlich kompetente Behandlungen ablaufen müssen) und die jeweiligen Berufsordnungen gebunden.

Berufsverbände, in denen Verhaltenstherapeuten organisiert sind, wie die die Deutsche Gesellschaft für Verhaltenstherapie können ebenfalls Auskunft geben.

Darüber hinaus besteht durch die Möglichkeit, in den ersten fünf Sitzungen (den sogenannten probatorischen – das sind Probiersitzungen) mit dem Therapeuten herauszufinden, ob Sie mit genau diesem Therapeuten zusammenarbeiten möchten und können. Klären Sie Zweifel oder probieren Sie ggf. die Zusammenarbeit mit einem anderen Therapeuten.

Woran erkenne ich dann, dass ich den richtigen Therapeuten gefunden habe?

Sicher gibt es mehrere Therapeuten, mit denen Sie zusammenarbeiten könnten. Sie brauchen also einen Therapeuten, mit dem Sie gern arbeiten – an ihren Schwierigkeiten, an ihrer Gesundheit und mit Ihren Stärken. Die Möglichkeit einer effizienten Zusammenarbeit - das sollte die Grundlage ihrer Entscheidung für oder gegen einen Therapeuten sein:
 
a)    Zunächst ist es wichtig, dass Sie dem Behandler vertrauen können.
b)    Sie trauen ihm zu, dass er Sie bei der Bewältigung Ihrer Schwierigkeiten unterstützen kann.
c)    Gegenseitige Sympathie kann hilfreich sein, gegenseitiger Respekt ist wichtiger.
d)    Sie können sich vorstellen, daß Sie mit genau diesem Behandler über den notwendigen und meistens längeren Zeitraum von mindestens einem halben Jahr (oft viel länger) zusammenarbeiten möchten.

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III. Können Sie etwas dazu beitragen, um Ihre Behandlung erfolgreich zu gestalten? 

Niemand kann Ihnen einen Behandlungserfolg garantieren. Gute Ergebnisse werden aber immer dann erzielt, wenn Patienten aktiv mitarbeiten können. Folgende Hinweise aus meiner praktischen Tätigkeit sollen Ihnen helfen, Ihre Erfolgsaussichten zu verbessern:

a)    Nehmen Sie sich Zeit, Ihre Behandlung auch zwischen den Therapiesitzungen voranzubringen. 30 Minuten am Tag für Überlegungen, Lesen geeigneter und vom Therapeuten empfohlener Literatur, Übungen und Notizen sind sicher eher noch zu wenig.
b)    Prüfen Sie, ob Sie verstanden haben, warum sich bei Ihnen die Beschwerden entwickelt haben, warum diese jetzt bestehen und was diese Beschwerden aufrecht erhält. Lassen Sie sich ggf. noch einmal diese Zusammenhänge erklären. Nur wenn Sie eine genaue Vorstellung davon haben, können Sie wirklich mitarbeiten.
c)    Entwickeln Sie mit Ihrem Therapeuten genaue Vorstellungen davon, was Sie erreichen sollten, damit Sie auch nach Abschluß der Behandlung gut und eigenständig zurechtkommen.
d)    Lassen Sie sich genau erläutern, warum und wie sie welche therapeutischen Schritte gehen können. Nur so können Sie aktiv und kritisch mitarbeiten.
e)    Bereiten Sie die Therapiesitzungen vor und nach. Erkundigen Sie sich bei Ihrem Therapeuten danach, wie und wodurch Sie das am besten tun können. Meistens sind schriftliche Vor- und Nachbereitung eine gute Idee.
f)    Fragen Sie nach Patienten-Literatur, die Ihnen die Störungen erklären kann und Ihnen Hinweise auf Behandlungsmöglichkeiten gibt.
g)    Sprechen Sie mit Ihrem Therapeuten, wenn Sie sich in der Behandlung nicht wohl oder nicht verstanden fühlen, wenn irgendetwas in ihrem Verhältnis zum Therapeuten nicht zu stimmen scheint. Die Bearbeitung auch dieser Themen wird Sie voranbringen.
h)    Nehmen Sie die vereinbarten Behandlungstermine regelmäßig wahr. Wenn Sie einmal nicht kommen können, dann sagen Sie so früh wie möglich Bescheid und vereinbaren Sie so bald wie möglich einen neuen Termin.  
i)    Wenn Sie etwas verändern möchten, dann lohnt es sich immer, intensiv und häufig das zu üben, was Sie sich erschließen möchten.
j)    Und vergessen Sie nicht, dass Ihre Genesung auch Spaß und Freude braucht.

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IV. Wie lange dauert eine Verhaltenstherapie? 

Eine Verhaltenstherapie hat je nach Zielsetzung eine Dauer von einigen Monaten bis zu etwa zwei Jahren.

Die Dauer der Therapie ist individuell sehr unterschiedlich und wird u.a. von Ihnen und den von Ihnen angestrebten Therapiezielen mitbestimmt. Die Therapiedauer ist zusätzlich abhängig von der Schwere der psychischen Probleme und davon, wie gut es dem Patienten gelingt, die in der Therapie erarbeiteten Veränderungsmöglichkeiten im Alltag umzusetzen oder anzuwenden.

Gelegentlich reicht eine kurze Beratung oder Krisenintervention von wenigen Stunden aus. Eine "richtige" Psychotherapie dauert jedoch in der Regel zwischen einigen Monaten bis zu zwei Jahren.

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V. Formaler Ablauf einer ambulanten Verhaltenstherapie 

Ambulante Behandlungen finden unter bestimmten Rahmenbedingungen statt:

 a)     Vorbereitung der Antragstellung bei der Krankenkasse

Maximal 5 probatorische Sitzungen:

  • Kennenlernen von Patient und Therapeut,
  • Diagnostik zu den Beschwerden, Befunderhebung, Tests und Fragebögen,
  • Erstellen des Konsiliarberichts durch einen Arzt,
  • Erarbeitung der Behandlungsziele und
  • Absprachen zum therapeutischen Vorgehen,
  • Vorbereitung des Antrages bei der Krankenkasse

 b)    Antragstellung bei der Krankenkassen

  • Formulare für den Antrag hält der Therapeut vorrätig
  • Neben diesem Formular reicht der Therapeut bei der Krankenkasse ein weiteres Formular ein, auf dem er seine Behandlungsberechtigung, die Diagnose, die Behandlungsstrategie mitteilt, sowie die voraussichtlich notwendige Sitzungsanzahl anfordert
  • Ein Durchschlag des Konsiliarberichts wird den Antragsformularen beigefügt.

c)     Behandlung im Rahmen einer Kurzzeittherapie (25 Sitzungen) oder einer Langzeittherapie (45 Sitzungen)

  • Inhaltliche Durchführung der Behandlung
  • Zur Prüfung des Fortschritts bei der Behandlung werden zwischenzeitlich Bilanzen und ggf. Schlussfolgerungen für den weiteren Behandlungsablauf gezogen.

d)    Ggf. Antrag auf Umwandlung einer Kurzzeittherapie in eine Langzeittherapie oder auf Verlängerung einer Behandlung im ersten Schritt um 15 (auf insgesamt 60) bzw. um 20 (auf maximal 80) Sitzungen.

  • Antragstellung erfolgt wie unter b)
  • Ergänzung durch einen Bericht an den Gutachter der Krankenkasse

e)     Behandlungsabschluß

  • Zusammenfassung und Diskussion der Behandlungsergebnisse
  • Überlegungen zum Verhalten nach der Behandlung

f)      Katamnese

  • Möglicherweise verabreden sich Patient und Therapeut zu einem Termin an dem gemeinsam geprüft wird, ob die Behandlungsergebnisse auch so stabil sind, wie das angestrebt wurde.

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VI. Informationen für Ihren Antrag auf eine Verhaltenstherapie 

Wie im sonstigen medizinischen Bereich auch, steht vor der Behandlung die Diagnosestellung. Dazu benötigen wir unterschiedliche Informationen, so z.B. zu ihrem gesundheitlichen Befinden, aber auch zu Ihrer Lebensgeschichte.

Sie werden Unterlagen mit der Bitte erhalten, diese auszufüllen. Zu diesen Unterlagen gehören:

a)     ein Anamnesebogen, indem Sie Ihre lebensgeschichtliche Entwicklung und Ihre Sicht auf Ihre Entwicklung darstellen können,

b)    Tests und / oder Fragebögen, aus denen ersichtlich wird, durch welche Beschwerden Sie sich wie stark beeinträchtigt fühlen.

Zusätzlich benötigen wir für die Antragstellung bei der Krankenkasse von Ihrem behandelnden Arzt einen Konsiliarbericht. In diesem Bericht wird der Arzt Angaben dazu machen, ob und wenn ja, welche gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch ihn erfasst wurden und welche medizinischen Maßnahmen über die Psychotherapie hinaus ggf. noch zu ergreifen sind. Mit seinem Bericht dokumentiert der Arzt auch Erkrankungen oder schließt diese Erkrankungen aus, die aus organischer Sicht (z.B. Kopfschmerzen wegen Fehlsichtigkeit) Ihre jetzigen Beschwerden verursachen könnten.

Bitte übergeben Sie das Formblatt zum Konsiliarbericht zeitnah Ihrem behandelnden Arzt, damit dieser die Zeit bis zur Antragstellung für die Bearbeitung des Berichts nutzen kann.

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VII. Verhaltenstherapie in der Gruppe 

In der Verhaltenstherapie gibt es eine jahrzehntelange Tradition, Behandlungen in Gruppen durchzuführen. Verhaltenstherapeuten bieten Behandlungen in Gruppen sowohl in ihrer Praxis, als auch in stationären Einrichtungen wie Kurklinken und Psychotherapeutischen Fachkliniken an.

Was ist das Besondere an einer Verhaltenstherapie in der Gruppe im Vergleich zur Einzelbehandlung?

1. Zunächst einmal lernen sich Menschen kennen die sich auch darum bemühen, ihre Beschwerden zu verringern, ihre Probleme zu lösen und um wieder ein unbeschwerteres Leben führen zu können. Dieses Kennenlernen macht deutlich, daß auch andere Menschen Sorgen haben, die manchmal den eigenen Schwierigkeiten sehr ähnlich sind. Oft führt das zu Solidarität und gegenseitiger Unterstützung.

2. Der Austausch zu Schwierigkeiten und insbesondere zur Lösung der Probleme hilft, die verschiedenen Möglichkeiten sehr unterschiedlicher Menschen dazu kennenzulernen, zu diskutieren und neue Ideen auszuprobieren.

3. Behandlungen in der verhaltenstherapeutischen Gruppe richten sich immer an einem konkreten Ziel aus. Sie sind daher auf eine bestimmte Anzahl von Sitzungen begrenzt, in der das angestrebte Ziel erreicht werden kann und soll.  

4. Allgemeine Orientierungen der verhaltenstherapeutischen Gruppentherapie:

•    Verständnis und Analyse von Erkrankungen, Beschwerden und Problemen (Bedingungsanalytische Gruppen),
•    Vermittlung einer speziellen Art und Weise, Probleme zu lösen (Problemlösegruppen),
•    Erwerb von Kenntnissen zu akuten und chronischen Erkrankungen (Psychoedukative Gruppen),
•    Entwicklung von Fertigkeiten zur Bewältigung von Erkrankungen und Beschwerden (Übungsorientierte Gruppen),
•    Vorbeugung absehbar problematischer Entwicklungen durch Kenntnisvermittlung und Training hilfreicher Sicht- und Verhaltensweisen.

In vielen Therapieprogrammen werden Wissenserwerb und Übung kombiniert. In manche Programme können auch Angehörige einbezogen werden, um bei der Bewältigung von Schwierigkeiten durch mehr Kenntnisse und Fertigkeiten zu helfen.

5. Beispiele für spezielle verhaltenstherapeutische Gruppenprogramme:

Verhaltenstherapeutische Programme gibt es zu den verschiedensten Themen. Ein wichtiger Vorteil dieser Programme ist, daß sie auf ihre Wirksamkeit hin überprüft wurden, so ähnlich wie dies auch bei Medikamenten erfolgt.
Für folgende Themen gibt es u.a. solche gut ausgearbeiteten Therapieprogramme:

•    Ängste als Agoraphobie mit und ohne Panikstörung,
•    Ängste als Generalisierte Angststörung,
•    Ängste als Phobie vor und in sozialen Situationen,
•    Verbesserung des Selbstwertes, der sozialen Fähigkeiten und der Selbstsicherheit,
•    Paartherapieseminare,
•    Zwangsstörungen,
•    Spezielle Suchtprobleme 1 (Alkohol, Medikamente, Drogen, Spielsucht, Pathologischer PC-Gebrauch),
•    Spezielle Suchtprobleme 2 (Eßstörungen),
•    Persönlichkeitsstil und Lebensbewältigung,
•    Verbesserung der zwischenmenschlichen Kommunikation,
•    Chronische Erkrankungen wie Mb. Parkinson oder psychiatrische Erkrankungen,
•    Schmerzstörungen,
•    Schlafstörungen     u.v.m.

6. Vorerfahrungen mit Gruppentherapie

Wenn Sie schon Erfahrungen mit Gruppentherapie gesammelt haben, dann vergleichen Sie diese Bitte mit unseren Vorbemerkungen.
Leider sind nicht alle Gruppenerfahrungen so gut, dass deshalb die Behandlung in einer Gruppe angestrebt wird. Informieren Sie sich also intensiv und genau über das Angebot, das Ihnen unterbreitet worden ist. Lassen Sie sich ggf. einführende Literatur, Arbeitsbücher o.ä. nennen, damit Sie Ihre Entscheidung gut vorbereiten.

7. Was Sie noch wissen sollten

Wie in jeder anderen Gruppe gibt es Regeln, die das Miteinander bestimmen. Eine der wichtigsten Regeln besagt, dass alles, was in dieser Gruppe besprochen wird, nicht und niemals nach außen getragen wird. Es besteht also für alle Gruppenteilnehmer die Schweigepflicht.
Wenige andere Festlegungen bespricht die jeweilige Gruppe am Anfang der Behandlung. Damit entsteht eine Orientierung, die alle Teilnehmer mittragen können.

Wenn das Thema der Gruppe (z.B. Training der Selbstsicherheit) ausgewählt und der Rahmen (Termine, Regeln etc.) abgesteckt ist, geht es um das Wie:

•    seine Ziele zu verfolgen kann und soll auch Freude machen,
•    sich mit Respekt und Interesse mit sich und anderen zu befassen, verbessert das Selbstbewusstsein,
•    sich um ein Miteinander zu bemühen verbindet,
•    sich mutig an den Diskussionen und Übungen zu beteiligen, Fehler zu riskieren und mit Humor zu lernen, bringt mich meinen Zielen näher.
 
8. Wie sieht die Ausbildung der Gruppentherapeuten aus?

Um die staatliche Heilerlaubnis (Approbation) zu erhalten, ist eine umfangreiche Ausbildung (i.d.R. 3 bis 5 Jahre nach dem Studium der Psychologie) in einem Spezialgebiet der Psychotherapie, in unserem Fall der Verhaltenstherapie zu absolvieren. Ein gesonderter und zusätzlicher Ausbildungsteil (ca. 2 Jahre) befasst sich dann mit Theorie und Praxis der Gruppentherapie.

9. Zur Organisation einer Gruppentherapie

Die Krankenkassen genehmigen die Behandlung in einer Gruppe wie in der Einzeltherapie, wenn bei Vorliegen einer Erkrankung das Behandlungsziel der Gruppe sinnvoll ist und ein Erfolg der Behandlung erwartet werden kann. Damit ist auch ein solcher Behandlungsteil für Versicherte kostenfrei.

Die Behandlung findet zu einer zur vereinbarenden Zeit, meistens in regelmäßigen Abständen (z.B. jede Woche oder alle 2 Wochen) statt.

Bitte bringen Sie zur Behandlung Stift und Papier mit. So können Sie die Dinge, die Sie interessieren gleich notieren.

10. Mein Beitrag als Gruppenteilnehmer

Sie können die Behandlung immer gut dadurch unterstützen, indem Sie Ihre Fragen stellen, sich an den Diskussionen und Übungen so gut wie möglich beteiligen und so zu einer angenehmen Atmosphäre in der Gruppe beitragen.

Verhaltenstherapie setzt voraus, dass Sie auch Überlegungen zwischen den Behandlungsstunden anstellen und vereinbarte Übungen durchführen. Das braucht (gut investierte) Zeit. Bitte überlegen Sie genau, ob Sie diese Zeit auch haben werden.

Kommen Sie regelmäßig zu den vereinbarten Gruppensitzungen, damit Sie immer auf dem Laufenden sein können. In den kleinen verhaltenstherapeu-tischen Gruppen fehlt jeder Mitstreiter.

11. Ihre Entscheidung für die verhaltenstherapeutische Gruppentherapie

Besprechen Sie mit Ihrem Verhaltenstherapeuten, welches Thema seine nächste Therapiegruppe haben wird und entscheiden Sie für sich, ob Sie sich um eine Teilnahme bemühen möchten.

Machen Sie Ihre Entscheidung v.a. davon abhängig, ob das Ziel der Gruppentherapie mit Ihren Behandlungszielen übereinstimmt.

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VIII. Informationen zu psychischen Erkrankungen 

Auf der Website meiner Kollegin Regina John finden Sie Hintergrundwissen zu einigen ausgewählten psychischen Erkrankungen.

www.praxispsychotherapie.de

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